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Brustkrebs auch im häuslichen Umfeld behandeln – Vorteile der subkutanen Fixdosiskombinationen der doppelten Antikörperblockade

Brustkrebs auch im häuslichen Umfeld behandeln – Vorteile der subkutanen Fixdosiskombinationen der doppelten Antikörperblockade

10m 23s

Für die Therapie des HER2+ Mammakarzinoms hat sich die doppelte Antikörperblockade als Standard etabliert, die zusätzlich zur Chemotherapie klassischerweise als Infusion verabreicht wird. Inzwischen steht auch eine Fixdosiskombination der beiden Antikörper zur subkutanen Injektion zur Verfügung. Patient:innen kann damit eine deutlich raschere und weniger invasive Verabreichung angeboten werden. Welche Vorteile die innovative Darreichungsform im Vergleich zur Infusion für Patient:innen und Ärzt:innen bietet, erörtern wir mit Dr. Denise Wrobel, Leiterin des Brustzentrums an der Frauenklinik am Klinikum Bamberg. Dabei geht es speziell auch um den Einsatz der subkutanen Applikation im häuslichen Umfeld, der für einzelne Patient:innen den Zugang zur HER2-gerichteten Antikörperbehandlung erst ermöglicht.

Stigmatisierung bei HCC-Patient:innen

Stigmatisierung bei HCC-Patient:innen

10m 56s

Stigmatisierung von Patient:innen spielt bei vielen Erkrankungen eine Rolle, etwa bei Adipositas, COPD, Kopf-Hals-Tumoren oder dem Lungenkarzinom. Auch beim hepatozellulären Karzinom (HCC) leiden viele Patient:innen unter einer Vorverurteilung und Stigmatisierung durch ihr Umfeld. Mit jährlich circa 8.000 Sterbefällen zählt das HCC zu den zehn häufigsten krebsbedingten Todesursachen.

Therapie des HCC: Verbesserte Chancen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

Therapie des HCC: Verbesserte Chancen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

12m 49s

Die Zulassung der Kombination aus Krebsimmuntherapie und Angiogenesehemmung war ein Meilenstein in der Therapie für Patient:innen mit einem fortgeschrittenen oder nicht resezierbaren hepatozellulären Karzinom (HCC). Durch die erweiterten Therapiemöglichkeiten wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Therapiewahl immer wichtiger. Über die aktuelle Therapielandschaft, den Stellenwert von Real-World-Daten sowie zukünftige Therapiekonzepte sprechen Professor Arndt Vogel, leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover und sein Kollege Professor Jan Hinrichs, Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.