#018 - Investigator-Initiated Trials (IITs) in der Praxis: Support durch das KKS-Netzwerk

Shownotes

Klinische Studien sind längst keine „Hero Science“ mehr, sondern echte Teamarbeit! In dieser Folge sprechen Host Denise Gelpke und Dr. Christine Fuhrmann (Studienzentrum Bonn / KKS-Netzwerk) darüber, warum Investigator-Initiated Trials (IITs) unverzichtbar für die Evidenz akademischer Forschung sind, wie KKSe ihre Forschenden bei der Planung und Durchführung Ihrer IITs unterstützen und wie das KKS-Netzwerk Studienpersonal fit für die Praxis macht.

Community Check:
Show notes:
http://www.kksn.de/

Gibt es Themen, die dich besonders interessieren und zu denen du dir eine zukünftige Episode wünschst? Teile uns deine Ideen und dein Feedback gerne mit.

Transkript anzeigen

00:00:01: Klinische Studien ist ja keine Hero Science.

00:00:04: Das ist Team Science und man lernt ja als Team dann immer unheimlich viel!

00:00:30: Heute sprechen wir über IITs vom Prüfarzt initiierte Trials, aber auch was dahinter steckt.

00:00:36: Nämlich über das KKS-Netzwerk und dazu habe ich heute die liebe Christine bei mir?

00:00:40: Ich wüsste dich!

00:00:41: Hallo!

00:00:42: Hallo Denise, ich freue mich sehr hier zu sein.

00:00:44: du vertrittst

00:00:45: heute sozusagen das KKS Netzwerk und du bist ja selber in Bonn tätig.

00:00:50: erzähl uns mal ein bisschen etwas von dir.

00:00:52: wer bist du?

00:00:52: wie bist du zur klinischen Studie gekommen?

00:00:54: war es Zufall oder bewusst?

00:00:57: Es war, glaube ich wie bei vielen die hier schon gesprochen haben keine ganz bewusste Entscheidung.

00:01:01: Ich komme aus der Biologie und bin eigentlich eher aus der Doktorarbeit heraus wo ich mich schon sehr viel mit biomedizinischer Forschung beschäftigt habe dann letzten Endes in den Bereich Projektmanagement in der akademischen klinischen Forschung gekommen Und fühle mich da wirklich seit fast zwanzig Jahren total zu Hause und bin mega begeistert.

00:01:23: Gibt es ein Projekt, das dir im Kopf geblieben ist?

00:01:25: Wo du vielleicht besonders stolz darauf bist oder was super herausfordernd war, wo du ein großes Learning hattest?

00:01:31: Da gibt's einfach so viele Projekte!

00:01:32: Ich möchte kein Projekt auf dem Sockel stellen.

00:01:34: Das waren die Vielfalt der Erfahrungen in verschiedenen Indikationen mit ganz vielen verschiedenen Forschenden die mich alle insgesamt weitergebracht haben.

00:01:44: Und so diese zwischenmenschliche Komponente ist immer sehr wichtig gewesen, klinische Studien sind ja keine Hero-Science.

00:01:51: Das ist Team Science und deswegen man lernt hier als Team dann immer unheimlich viel und spricht hinterher nochmal darüber Mensch was ist denn jetzt gut gelaufen?

00:02:00: Was können wir beim nächsten Mal besser machen?

00:02:02: Das ist genau dieser Qualitätsgedanke, der mich auch ein Stück weit antreibt.

00:02:07: Was können wir besser machen beim nächsten Mal?

00:02:09: Und wenn ich dann sehe das hat funktioniert, dann motiviert mich das ungemein.

00:02:14: Nimm uns mal ein bisschen mit in deinen Alltag.

00:02:16: also was ist deine Rolle?

00:02:17: Was machst du so?

00:02:18: wie sehen so deine Tage aus und wie ist dein Team aufgebaut?

00:02:22: Ich habe eine ganz bunte Mischung.

00:02:24: ja da sind einmal BiometrikerInnen, da sind Datenmanager-Menschen die Datenbanken bauen.

00:02:31: Da sind klinische Monitore, die dann an die Zentren rausfahren.

00:02:34: Da ist ein Projekt-Manager ... Da sind aber auch Menschen, die machen Safety Management also beschäftigen sich mit den Arzneimitteln Nebenwirkungen.

00:02:42: Qualitätsmenschen sind auch ganz viele dabei.

00:02:45: Also insofern ganz bunter Blumenstrauß und meine konkrete Rolle ist eine Managementtätigkeit beschäftige mich natürlich viel mit meinen Mitarbeitenden und überlege schon, was brauchen die gerade um gut arbeiten zu können.

00:03:00: Das ist auch viel Mitarbeiterentwicklung viele Gespräche manchmal auch Konflikte das gehört dazu aber eben auch sehr viel Prozessarbeit, zu schauen wie können wir die Prozesse im Team organisieren mit den Kliniken auch zusammen.

00:03:16: Ich habe aber auch viele Kontakte in die Kliniken.

00:03:19: also das macht einen großen Teil meines daily business sozusagen aus Beratungsgespräche.

00:03:24: da profitiere ich natürlich schon davon dass sich in zwanzig Berufsjahren sehr viele Projekte schon begleitet haben beraten habe und da einfach auch die Synergismen zwischen den Projekten findet.

00:03:38: Ich glaube, viele wissen gar nicht, dass ein KKS, ein ZKS beraten tätig ist.

00:03:42: Das heißt ich bin eine Prüferzin und habe eine Idee.

00:03:45: Ich würde gerne das Ziel erreichen mit meinem Projekt.

00:03:48: dann kann ich dich anrufen und sagen beratet mich und ihr macht dank was?

00:03:52: Meistens versuchen wir erst mal so ein bisschen vorab abzuklopfen.

00:03:56: Was ist das überhaupt für ne Idee?

00:03:59: Da kann man schonmal viel draus ablesen.

00:04:02: Manchmal Gehen wir aber auch in so eine Beratung rein und haben meistens ein Team von, also es ist eine erst beratende Person die viel Erfahrung mitbringen muss.

00:04:11: Im methodischen Bereich, aber auch an der gesamten Organisation einer Studie unternehmen wir eigentlich immer jemanden aus der Biometrie mit dazu.

00:04:19: Weil das einfach die Personen sind, die zum einen in Bezug auf die Fallzahlschätzung, Fallzahlplanung wichtige Player sind aber auch die Methodik der Studie also was genau ist?

00:04:29: Die Studienfrage, die beantwortet werden soll und dass es eigentlich auch immer der Kernpunkt einer Beratung und daraus ergibt sich dann eben auch die passende Statistik.

00:04:39: Dann geht es wirklich in eine ganz konkrete Planung, dass man die primären und sekundären Ziele der Studie definiert.

00:04:46: wenn wir bei IIT Studien sind.

00:04:49: Dann hat man manchmal ne Firma im Hintergrund, die einen finanziellen unterstützt.

00:04:54: Manchmal sind das öffentliche Fördermittel aber irgendwo braucht man Geld her Und wenn man Geld braucht, muss man erst mal wissen über welche Hausnummer an Budget redet.

00:05:04: Wir versuchen dann in einem KKS wirklich die globalen Kosten der gesamten Studie inklusive der Case-Payments für die Studienzentren abzuschätzen.

00:05:14: zu kalkulieren haben da glaube ich auch inzwischen gute Tools aufgebaut um so was zuverlässig tun zu können.

00:05:21: Lässt

00:05:21: du uns reinblicken, welche Tools das sind?

00:05:23: Ich möchte jetzt hier kein Product Placement machen aber es ist ein schnödes Axlesheet.

00:05:28: Was aber tatsächlich, das ist über die Jahre wirklich zu einem sehr komplexen Tool gewachsen.

00:05:34: Wo man an vielen Schrauben drehen kann, wo viel auch schon automatisiert ist und was sich aber letzten Endes auch aus der Erfahrung herausspeist dass wir unsere Tätigkeiten auch dokumentieren.

00:05:45: Wie lange brauchen wir zum Beispiel für die Einreichung beim B-Farm?

00:05:50: Wie lange dauert das, ein SAE zu bearbeiten?

00:05:52: und aus diesen Erfahrungswerten aktualisieren wir dann unser Template.

00:05:56: Und haben da glaube ich einen ganz guten Schätzer.

00:05:59: Ja, das ist glaube ich auch das was sich aus der Zentrumslicht, das habe ich ja auch viele Jahre gemacht Da muss nicht jeder das Rad neuer finden.

00:06:06: Die Study News in der Neurologie kann genauso fünfzig Minuten für eine Patienteneinwilligung kalkulieren, wie die in einer Onkologie, weil es sehr vergleichbar ist in der Komplexität und das ist ja auch eine große Tätigkeit, die du im KKS-Netzwerk hast.

00:06:19: und da kommen wir jetzt einfach mal dazu was eigentlich ein

00:06:23: KKS steht für Koordinierungszentrum für klinische Studien.

00:06:28: Wenn man mal auf die Webseite guckt vom KKS-Netzwerk, dann sieht man aber dass wir nicht alle KKS heißen.

00:06:34: Einige heißen ZKS also Zentrum für klinische Studien.

00:06:39: was machen wir?

00:06:40: Haben glaube ich alle gemeinsam egal wie groß oder klein wir sind das wir qualitätsorientierte klinisch Forschung an den universitären Standorten unterstützen Für unsere Forscherinnen.

00:06:51: Da liegt ein Hauptschwerpunkt auf die IIT Studien.

00:06:54: Das sind die Investigator-Initiated Trials, also die Studien, die ohne Pharma im Hintergrund oder eben ohne diese Zulassungskarakteristik ein Arzneimittel beforschen.

00:07:07: Das muss aber nicht nur ein Arzneimittel sein, sondern es können auch Medizinprodukte sein.

00:07:11: Da gibt's tatsächlich auch spannende Eigenentwicklungen und Eigenherstellungen insbesondere im Softwarebereich – da tut sich ganz viel!

00:07:18: Aber auch Studien die weder unter das Arzneimetrerecht noch unter das Medizinprodukterecht fallen zum Beispiel chirurgische Verfahren.

00:07:26: Das verliert man manchmal so ein bisschen aus dem Blick, aber auch da muss Evidenz geschaffen werden und genau darum geht es.

00:07:33: Wir wollen mit unseren Studien Evidenzen generieren die letzten Endes den Patientinnen zugutekommt.

00:07:39: Dass wir wissen.

00:07:40: auf diese Daten können wir uns verlassen.

00:07:43: Ich finde im Verlauf dieses Podcasts in meiner Berufserfahrung fallen immer noch oft hinten runter und dann sagt man jetzt haben wir wieder eine IIT, die wir machen müssen.

00:07:54: Aber erzähl uns mal, warum du auch IITs vielleicht aus persönlichen Blickwinkeln so wichtig findest.

00:08:01: Aber auch für das große Ganze?

00:08:03: Also wenn man sich jetzt einen Arzneimittel anschaut was irgendwann zugelassen wird.

00:08:07: Irgendwann verliert es eben seinen Patentschutz.

00:08:09: dann gibt es Generika und dann ist die Beforschung eines solchen Arzneimetrels für die Firmen einfach schlicht nicht mehr so interessant.

00:08:17: unsere Forschenden finden aber vielleicht ganz interessante Eigenschaften für ein solches Generikum zum Beispiel in einer ganz anderen Indikation Und man hat überhaupt keine Chance, den Hersteller dazu zu überreden eine neue Indikation für dieses Produkt.

00:08:30: Was seit Jahren dann auf dem Markt ist, zuzulassen und da schließten die IITs eben genau diese Lücke dass man ein Generikum in einer neuen Indikations untersucht.

00:08:42: das nennt man dann Drug Repurposing.

00:08:44: Da gibt es auch ganz tolle EU-Initiativen wo man eben gute Prozesse entwickelt um Drug repurposing im IT Bereich sehr effektiv durchführen zu können.

00:08:55: Wir wissen ja, das Gesundheitssystem wird immer teurer.

00:08:58: wenn ich jetzt die Chance habe in einer Erkrankung ein kostengünstiges Generikum einsetzen zu können dann ist da schon auch ein relevanter Punkt der eben auch in puncto gesundheitsökonomie relevant wird.

00:09:09: Das wird auch perspektivisch immer relevanther werden?

00:09:12: Richtig!

00:09:13: Ein anderes Beispiel ist... Ich hab'n toll wirksames Medikament in einer Indikation in der ich das Produkt eigentlich auch relativ lange anwenden muss.

00:09:21: Das ist vielleicht auch sehr teuer, hat Nebenwirkungen.

00:09:24: Das heißt es hat so zwei Komponenten und die Frage ist wann kann ich das eigentlich absetzen?

00:09:29: Und das ist vielleicht nicht unbedingt im primären Interesse der Pharmaunternehmen nachzuprüfen, wann kann ich denn damit aufhören?

00:09:37: Was macht ihr noch für die Studienzentrum.

00:09:39: Ich möchte auf einen ganz wichtigen Punkt weil er in der Öffentlichkeit auch so ein bisschen steht eingehen und zwar die Ausbildung, die Weiterbildung von Studienpersonal.

00:09:47: da bieten wir KKS alle samt diese Fortbildungskurse an.

00:09:52: Prüfarztkurse heißen sie so.

00:09:54: im Jagon das schleusen wir wirklich Tausende von Ärztinnen pro Jahr durch unsere Kurse.

00:10:01: Dann hat man dieses GCP-Zertifikat und weiß, ich darf klinische Prüfungen als Prüferin durchführen.

00:10:07: Und die andere Säule, die wir abdecken sind Fortbildungen, Weiterbildungen für nichtärztliches Studienpersonal.

00:10:13: Da haben wir glaube ich seit vielen Jahren auch für uns ein Curriculum etabliert was berufsbegleitend für das nichtärzliche Studienpersonal, was oft aus der Pflege kommt teilweise auch aus dem Laborbereich Die Grundlagen schafft für die Tätigkeit als Studienkoordinatorin.

00:10:30: Wir haben alle grundsätzlich ein Kurikolum, wo man eben bestimmte Basics lernt.

00:10:34: Dazu gehört zum Beispiel auch ein bisschen Medical English weil die Prüfpläne nochmal meistens auf Englisch sind.

00:10:41: Das sind meistens online Präsenzkurse.

00:10:44: Also man muss schon Kamera anmachen, aber eben nicht unbedingt in Präsenz da sein.

00:10:49: Es gibt aber auch ein paar Kurse und Anbieter die sagen ne wir möchten das lieber in Präsens machen, aber man muss sich so ungefähr drei Wochen Zeit nehmen.

00:10:56: Die sind aber nicht im Block sondern verteilt.

00:10:59: So haben wir das auf das Berufsbild abgestimmt, dass es irgendwo

00:11:05: machbar ist.

00:11:06: Ich finde auch, dass man nach einer Woche Zeit hat, mal wieder einen Monat zu reflektieren und gucken, was ich für meinen Zentrum mitnehmen und umsetzen kann.

00:11:15: funktioniert das und dann komme ich halt mit neuen Fragen- und Anregungen in die zweite Woche.

00:11:21: Das finde ich nämlich persönlich gut, dass man das nicht irgendwie drei Wochen am Blog macht weil du gar keine Zeit hast Dinge zu verarbeiten und nochmal zu reflektieren.

00:11:31: Das ist für mich aus der persönlichen Erfahrung heraus weiß ich als ich in dem Business angefangen habe als Projektmanagerin.

00:11:38: da hat mein Chef damals gesagt pass auf fang jetzt erst mal an und lernen so ein bisschen alles kennen Lass erst mal ein paar Monate ins Land gehen und dann machst du eine richtige Fortbildung.

00:11:48: Das ist etwas, was sich aus meiner Sicht total bewährt und wo man viel mehr von profitiert als wenn man erstmal so ne sehr abstrakte theoretische Fortbildung hat und dann in den Job einsteigt.

00:12:01: Gehe ich total mit?

00:12:02: Ich weiß es da auch die Meinungen auseinandergehen aber immer schon ein Befürworter dafür.

00:12:08: Weil ich hab viele Menschen eingearbeitet und ich habe immer gesagt, ich kipp dir jetzt einen Puzzle hin?

00:12:14: Du weißt das Motiv noch nicht!

00:12:16: Aber wir haben hier eine Million Puzzleteile.

00:12:19: Und jetzt fangen wir erstmal an den Rand zu gestalten.

00:12:22: Das lernen wir erst mal im Machen.

00:12:25: Erstmal Dinge verstehen, die Klinik verstehen und diese Rahmenbedingungen zu puzzeln.

00:12:30: Das machen wir jetzt erstmal.

00:12:31: Dieser Study Nurse-Kurs hilft dir dabei, das Motif kennenzulernen Und dann kannst du selber mit diesem Kurs, mit deiner Erfahrung und deinem Mentor die Mitte zu recht puzzeln.

00:12:43: Das wird aber Jahre dauern!

00:12:44: Ich puzzle heute noch, ich bin noch nicht fertig mit meinem Puzzle.

00:12:47: Das gehört einfach dazu.

00:12:49: Deswegen gehe ich total mit, dass dieser Kurs nicht vor Jobbeginn stattfinden sollte sondern dann berufs begleiten wenn man schon mal drei vier Monate da reingeschnuppert hat und weiß ich kann mir das vorstellen.

00:13:03: Du hast jetzt gerade was Totalwichtiges gesagt, und zwar ein Mentor.

00:13:08: Das wünsche ich mir wirklich für jeden der in diesen Beruf einsteigt dass man in einem Team aufgehoben ist und so ein bisschen jemanden hat den man fragen kann.

00:13:18: Das ist vielleicht nochmal eine zweite Komponente.

00:13:20: Was macht so ein KKS noch?

00:13:21: Wir versuchen natürlich, diese Community, diese Plattform am Standort zur Verfügung zu stellen.

00:13:27: Es ist auch so ein Zweck dieses Podcasts immer wieder zu sagen ihr seid halt nicht alleine.

00:13:31: Ihr könnt euch vernetzen.

00:13:32: es gibt unterschiedliche Wege sich zu vernetzten.

00:13:34: kks ist zum Beispiel einen Weg.

00:13:36: der podcast ist auch ein weg.

00:13:37: man kann hier auch community drüber schaffen.

00:13:39: das finde ich immer total wichtig.

00:13:41: dieses miteinander Genau, wo wir schon bei Netzwerk sind.

00:13:45: Du bist ja auch im Vorstand vom KKS-Netzwerk!

00:13:48: Da kannst du uns jetzt mal ein bisschen mitnehmen was du da alles noch so tust?

00:13:52: Wir versuchen ganz viel auf übergeordneter Ebene die Sichtweise der akademischen Forschung mit in die Gesetze zum Beispiel reinzubringen.

00:13:59: Jetzt haben wir gerade eine ganz heiße Phase.

00:14:01: Wir haben den Biotech-Act.

00:14:04: Das ist ein neues Gesetz das die EU auf den Weg bringen möchte um klinische Studien in Europa zu unterstützen und zu verbessern.

00:14:11: Und was wir jetzt vorstandzeitig gemacht haben, ist zu koordinieren wie ... Was ist die Sichtweise der Universitätskliniken?

00:14:20: Der akademischen Forschung.

00:14:21: Da einfach unsere Stimme mit reinzubringen... Was brauchen

00:14:24: die?

00:14:24: Richtig!

00:14:26: Wir vertreten einfach die akademische klinische Forschung zusammen mit dem Medizinischen Fakultätentag und bringen eben diese Gedanken damit rein.

00:14:33: Dann unterhalten wir uns zum Beispiel auch darüber ein neues Kurikulum aufzusetzen also wie können wir Die Fortbildung, die Ausbildung für unser Studienpersonal verbessern.

00:14:45: Wo fehlt es?

00:14:46: Welche Weichen welche Schrauben sollen wir da stellen?

00:14:48: und das ist natürlich immer ein Prozess Das machen nicht wie als Vorstand alleine sondern da holen wir uns einfach auch die Expertise Und die stimmen unserer Mitglieder mit rein.

00:14:57: Wir versuchen aber auch zum Beispiel im direkten Gespräch Mit den Förderern der deutschen Forschungsgemeinschaft oder auch mit der deutschen Krebshilfe da ins Gespräch zu kommen und zu überlegen, wie sind eure Antragsprozesse?

00:15:12: Was könntet ihr vielleicht verbessern aus der Perspektive der Forschenden.

00:15:16: Was läuft gut, was läuft schlecht?

00:15:18: Und das so ein bisschen zu bündeln und an die richtigen Ansprechpartner zu bringen.

00:15:22: Und Ihr habt ja auch für die unterschiedlichsten Aufgabenarbeitsgruppen ...

00:15:26: Das ist sozusagen nicht die direkte Vorstandsarbeit sondern das ist die Arbeit des Netzwerks, das sind die Fachgruppen.

00:15:33: Was machen wir da?

00:15:34: Wir tauschen uns aus über gemeinsame Prozesse, über Standards.

00:15:38: Der Bereich klinisches Monitoring ist dann ein total gutes Beispiel.

00:15:41: die haben tatsächlich auch standardisierte SOPs dass sie sich regelmäßig dazu austauschen.

00:15:46: wie machen wir das?

00:15:48: ja Wie arbeiten wir wirklich am Zentrum und überprüfen da die Qualität?

00:15:54: Wir haben aber auch Fachgruppen, die neu gegründet wurden wie zum Beispiel die Fachgruppe Side Management.

00:16:01: Die versuchen gerade wirklich mit Hochdruck das Thema Kostenkalkulation an den Prüfstellen zu harmonisieren und da Kataloge zu entwickeln.

00:16:11: welche Punkte werden denn überhaupt kalkuliert?

00:16:14: Und dass man sich da ein bisschen darauf einigt vom wording her ist eine wichtige Komponente.

00:16:21: Und da unsere geballte Kraft in das Gespräch mit unseren Partnern letzten Endes zu bringen.

00:16:26: Mit den Farmerfirmen, mit den CAOs um da auf einen gemeinsamen Nenner zukommen und insgesamt die Prozesse zu beschleunigen.

00:16:34: Was glaubst du sollten Studienzentren mitbringen wenn sie eine ALT starten wollen?

00:16:40: Also Sie müssen schon auch mitbringen eine gewisse Begeisterung für die Studie, für die Studienidee Und sollten sich vor allem auch gut überlegen, schaffe ich das mit den Ressourcen die ich am Prüfzentrum habe.

00:16:53: Ansonsten unterscheiden sich tatsächlich IIT-Studien nicht von Pharmastudien.

00:16:59: Es gibt kein GCP Leid.

00:17:01: Das ist glaube ich eine ganz wichtige Botschaft.

00:17:03: da wird mich unterschieden.

00:17:05: Wo ein Unterschied besteht, ist oft in der Finanzierung und Vergütung.

00:17:09: Weil es öffentlich geförderte Studien sind, ist das knapp bemessen.

00:17:13: Da ist nicht viel Spielraum.

00:17:16: Das Ziel ist eine faire Vergütungen durchzusetzen.

00:17:20: Allerdings bringt man seine Patientinnen und Daten in die Studie rein.

00:17:26: die Möglichkeit sich dann auch zum Beispiel in einer Publikation zu beteiligen oder die Daten auch noch mal selbst zu nutzen, vor einem anderen Hintergrund vielleicht auszuwerten.

00:17:35: Und sonst ... Die Ausstattung ist genau die gleiche wie ihr das eigentlich auch so aus eurem Alltag kennt.

00:17:42: Du bist ja jetzt im KKS im Vorstand.

00:17:44: Habt ihr eine Vision?

00:17:47: Wie das so in fünf Jahren sein soll?

00:17:49: Ja,

00:17:49: doch.

00:17:49: Wir haben auf jeden Fall eine Vision und zwar möchten wir eine viel stärkere Sichtbarkeit erreichen für unser Netzwerk.

00:17:56: Da haben wir in den letzten ja zweieinhalb Jahren die Grundsteine vorgelegt dass wir unsere Öffentlichkeitsarbeit im Netzwerk gestärkt haben.

00:18:04: ein ganz ganz wichtige Komponente da drin ist der Relaunch unserer Website.

00:18:09: Und jetzt könnt ihr klicken und schauen, was findet ihr unter kacke.es Netzwerk im Netz?

00:18:14: Und ich bin ganz gespannt, ob ihr meine Begeisterung für die neue Webseite unseres Netzwerks teilt!

00:18:20: Wir verlinken sie einfach in den Show Notes.

00:18:22: Das ist nämlich ganz einfach wenn man die Folge jetzt hört und begeistert ist, einfach draufklicken und anschauen, was ihr da neues hergestellt habt.

00:18:31: Ja

00:18:31: sehr schön, gebt uns gerne Feedback, wenn da Sachen dabei sind, die euch wünscht, was Ihr gerne noch verlinkt haben möchtet oder Informationen, Und das soll ausstrahlen auf unsere Standorte, dass wir da einfach eine bessere Sichtbarkeit erreichen.

00:18:47: Das ist meine Vision.

00:18:48: und dass wir insgesamt noch besser zusammenwachsen auch mit den anderen Partnernetzwerken.

00:18:52: Dass wir einen Wir-Gefühl haben, bessere Zusammenarbeit mit den Pharmaverbänden die schon wirklich sehr gut sind Trotzdem, dass wir da mehr an einem Strang ziehen.

00:19:02: Auch zusammen mit der Politik unsere Interessen für die Patientinnen und Patienten durchzusetzen uns weiterhin aktiv an ganz vielen verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen.

00:19:14: ja das ist so meine Vision gemeinsam wachsen.

00:19:18: ich hoffe, dass sich mit dem podcast auch mehr Sichtbarkeit bringen kann Wirklich eine Motivation, die ich habe.

00:19:26: Dass jetzt ganz vieles anschauen und dass wir damit die Sichtbarkeit unterstützen.

00:19:31: Ich danke dir, dass du dabei warst.

00:19:33: Dass du uns einen Einblick gegeben hast.

00:19:35: Ich wünsch dir alles Liebe und alles Gute!

00:19:37: Ja, danke Denise.

00:19:38: Dir wünsche ich auch für den Podcast Alles Gute.

00:19:41: Ich hab mich sehr gefreut hier dabei zu sein heute.

00:19:43: Ja machts gut da draußen, denkt dran abonnieren weiter erzählen und das nächste Mal wieder reinhören.

00:19:48: Tschüss.