#013 - Studiengeflüster - Keine Angst vorm Monitor: Gemeinsam für die Datenqualität!

Shownotes

In dieser Folge begrüßt Denise Gelpke die erfahrene Monitorin Charis Drummer (CRA) vom KKS-Netzwerk der Universitätsklinik Göttingen. Gemeinsam räumen sie mit dem Klischee auf, der Monitor sei nur eine „Kontrollinstanz“ oder gar ein „Feind“ des Zentrums. Sie beleuchten das Zusammenspiel von Study Nurse und Monitoring als echtes Dreamteam, das ein gemeinsames Ziel verfolgt: Die Sicherheit der Patient:innen und eine exzellente Datenqualität. Holt Euch wertvolle Impulse und erfahrt, wie Monitoring Euch konstruktiv unterstützt und hilft, den Studienalltag zu erleichtern.

Gibt es Themen, die dich besonders interessieren und zu denen du dir eine zukünftige Episode wünschst? Teile uns deine Ideen und dein Feedback gerne mit.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir sind auch die Vorderbehörde da.

00:00:02: Das heißt, alles was ich finde, das kann bereinigt werden und es macht keine großen Wellen.

00:00:07: Es geht nicht an die Behörde.

00:00:08: Das kann aber am Zweifel auch anders aussehen.

00:00:10: Deswegen gemeinsam statt gegeneinander.

00:00:14: Studiengeflüster der Podcast für alle, die klinische Studien machen eine Kooperation der Roschfarmer AG und der Universitätsmedizin Göttingen.

00:00:27: Ich bin Denise Gelpe dein Haust für diesen Podcast.

00:00:35: Herzlich willkommen wieder bei Studiengeflüster.

00:00:37: Heute habe ich Karis bei mir zu Besuch, hallo Karis!

00:00:41: Hallo Denise

00:00:42: Wir werden beide heute über das Dream Team am Zentrum sprechen wollen nämlich Study Nursing und Monitoring.

00:00:49: Und du selber bist Monitorin?

00:00:51: Wie bist du zur klinischen Studie gekommen?

00:00:53: Ich bin seit einigen Jahren in klinischen Studien unterwegs, habe vorher in der Tierexperimentellen Forschung gearbeitet.

00:01:00: Also auch ganz nah dran an wissenschaftlichen Studien selber geleitet aber tatsächlich halt eher auf der tiermedizinischen Seite.

00:01:09: die hatte ja immer streng den Fokus eigentlich auch auf den Menschen ausgerichtet zu sein also letztendlich ja auch translational und da hab ich gesehen dass im Göttingen da halt auch was zu gibt und hatte das immer so ein bisschen verfolgt.

00:01:20: Und dann tatsächlich mal von einem Projektmanager bei uns mal einen Vortrag gehört, der am Ende irgendwie sagte ja sie hätten Positionen offen und dann dachte ich ah Mensch klasse deine Gelegenheit und probiere es einfach

00:01:31: Mal!

00:01:36: Genau, also das ist dann nicht der Bildschirm, der bestellt wird oder auch nicht bestellt.

00:01:40: Also gibt es wirklich tatsächlich einen schönen Witz, dass die eine Star-Dinos zu anderen sagt, morgen kommt der Monitor und die dann halt tatsächlich sagt, wieso?

00:01:49: Mir habt doch gar kein Bildschirmen bestellt!

00:01:53: Und dann natürlich nicht als Bildschirm, sondern tatsächlich um wirklich vor Ort gemeinsam auf die Patienten-Daten drauf schaut.

00:02:01: Auf den Umgang, auf die Prozesse in der klinischen Studie da halt Hilfestellung einfach geben können und das wäre schon wichtig dass das einfach gut gemacht

00:02:11: wird

00:02:11: von allen Seiten natürlich auch.

00:02:13: Da nehme ich auch die Monitore.

00:02:15: oder auf Neudeutsch, die Clinical Research Associates C.A.S

00:02:21: genannt

00:02:22: würde ich da nicht ausnehmen aber das ist dann halt schon wichtig dass es von beiden Seiten gut funktioniert.

00:02:29: Ihr als Monitor habt ihr so Netzwerke.

00:02:33: gibt es da noch was übergeordnetes bei euch?

00:02:35: Da ist übergeordnet es auf jeden Fall wichtig und da versuchen wir das einzubinden.

00:02:40: Über das KKS-Netzwerk definitiv, separat davon könnte man noch nennen so GCP Kurse natürlich auch die auch für uns ja auch irgendwie so dass Basishandwerkszeug sind, weil wir das oder die Umsetzung vermitteln wollen.

00:02:53: Das ist das Fundament?

00:02:55: Genau!

00:02:56: Das müssen wir beherrschen und da muss jeder darauf gut trainiert sein.

00:03:00: Und wenn wir also außerhalb vom Team denken, wäre das tatsächlich sonst das KKS-Netzwerk treffen, wo man sich dann halt bundesweit übergreifend mit den einzelnen Standorten der Universitätskliniken häufig austauscht.

00:03:14: spezifisch zum Monitoring

00:03:16: Ihr seid ja im KKS-Netzwerk alles, Monitore aus dem akademischen Bereich.

00:03:22: Wie kann ich mir das vorstellen?

00:03:23: Gib uns mal einen kleinen Einblick wie es so läuft!

00:03:26: Wie du halt sagst, das ist alles aus dem akademischen Bereich.

00:03:29: Sowohl mit den Vorteilen aber auch den Nachteilen natürlich.

00:03:33: Das fängt von allgemeinen SOPs an.

00:03:35: Wer wie was nutzt auf welchem Grundgerüst?

00:03:39: Da reden wir schon über Word, über Excel ... Was reden wir hier überhaupt?

00:03:43: Ja also da fängt es tatsächlich bei den Basics an.

00:03:46: dann geht's aber dahin auch dass wir zum sagen ACH GCP R-III Also sprich wir haben mehr Freiheit.

00:03:53: Wir reden über Risiko basierte Monitoring über RBM.

00:03:58: Das heißt, wie gestalten wir das aus?

00:04:00: Was bedeutet das für unsere praktische Arbeit?

00:04:03: und da kann man an solchen Treffen wirklich sehr gut dann die Fragen einbringen versuchen auf einen Level zu kommen und sich gegenseitig zu schulen.

00:04:12: Okay ja ich würde sagen jetzt steigen wir wirklich inhaltlich ein.

00:04:17: du hast ein Prüfzentrum das macht eine Studie hat ein Patienten rekrutiert Du musst dorthin, um die Qualitätssicherung vor Ort zu machen.

00:04:27: Ich bin die Study Nurse in der Rollenverteilung jetzt.

00:04:30: Wichtig ist, wie bereitest du dich vor aufs Monitoring?

00:04:34: Was brauchst du vom Zentrum.

00:04:35: und wie läuft das?

00:04:36: Erst mal würde man sich natürlich per E-Mail ankündigen, eventuell auch telefonisch über einen Termin sprechen, wann das passt.

00:04:43: Das muss in Absprache sein.

00:04:46: Ich würde mich direkt dann selber schon melden.

00:04:49: Liebe Frau, lieber Herr.

00:04:51: Wie passt es bei Ihnen an dem Termin oder mehrere Termine zur Auswahl geben und auch immer schon den Ausblick geben?

00:04:57: Ich brauche auch einen

00:04:58: Studienarzt.".

00:04:59: Das heißt das gebe ich immer gleich mit per E-Mail schriftlich an die Hand.

00:05:02: bitte das abklären ob da jemand Zeit für mich hat für eine abschließende Besprechung am Ende des Tages.

00:05:08: Im weiteren Schritt würde man dann tatsächlich so eine Art Vorbereitungs-Email hinschicken und sagen dass ist die Einladung.

00:05:16: wir haben uns auf den Termin geeinigt Und das sind die Sachen, die ich mir vorstelle, dort prüfen zu wollen.

00:05:22: Ich brauche die und unterlagen

00:05:24: ... Das ist sehr vorbildlich wie du das machst, dass du schon sagst, ja, ich brauch den Prüfarzt an diesem Tag!

00:05:29: Denn auch wenn er im OP-Saal steht, muss irgendwie verfügbar sein, ne?

00:05:33: Weil es gibt immer mal Punkte, die du findest, die mit dem Prüfarz besprochen werden müssen,

00:05:37: richtig?!

00:05:38: Genau, das ist ein guter Punkt.

00:05:40: Ich kann manchmal tatsächlich eingrenzen und sagen, ich mach so'n thematisch sehr enges Monitoring nur auf den Quelldatenabgleich, Sie setzen mich in den Raum, ich brauche meine Akten und wenn sie am Ende des Tages eine halbe Stunde für mich haben dann ist es auch in Ordnung.

00:05:54: Und dann kann man nochmal so ein bisschen mit dem Prüfarztordner selber dem das erklären und darstellen.

00:06:00: Dann kriegt er nämlich auch noch mal eine andere Sichtweise.

00:06:02: Das sind häufig sehr fruchtbare Diskussionen und dafür ist es schon gut, wenn der verfügbar ist.

00:06:09: Ja, und was auch, wenn ich super wichtig ist in der Vorbereitung.

00:06:12: Ist natürlich ... Wenn du sagst, ich möchte die Prüfmedikation anschauen?

00:06:16: Entweder lagert sie an einer Apotheke, dass du dann auch einen Termin in eine Apotheken bekommst oder das die Prüff- medikation zur Verfügung steht.

00:06:23: Dass es auch wichtig, dass wir Sie anschauen kannst.

00:06:25: Die Prüfarztortner müssen für dich da sein!

00:06:28: Und du musst Zugang zu den Patientenakten

00:06:30: haben.

00:06:30: Genau, Zugang zum Patientenakten.

00:06:32: Da muss man auch noch mal separat sich drüber im Klaren sein, dass die Daten erfasst, gespeichert werden.

00:06:40: Dann muss sich da auch Einsicht zu haben.

00:06:42: Das ist alles zu prüfen im Vorfeld und mit der Stalinos abzuklären habe ich Zugang zum Kliniksystem tatsächlich.

00:06:50: Jetzt hab ich dich in den Raum gesetzt ... Wie geht es weiter?

00:06:54: Wir würden, glaube ich so eine kleine Agenda besprechen.

00:06:56: Weil ich würde sagen, du Karis, ich arbeite heute nur bis dreizehn-dreißig muss mein Kind noch abholen aus der Schule.

00:07:02: Wie machen wir das?

00:07:03: Ja genau also ich fange immer an und sage Ich brauche ein paar Minuten um mich da zu installieren mit dem Laptop und erstmal zu schauen wie wo ist alles und mich quasi einzurichten.

00:07:12: dann frage ich aber auch immer direkt wie ist heute ihr Tagesablauf?

00:07:16: sind sie verfügbar für mich?

00:07:17: sind Sie am Patienten dran?

00:07:20: haben Sie Meetings oder Besprechungen?

00:07:22: sind sie vielleicht auch um dreizehn Uhr weg.

00:07:24: Das habe ich natürlich auch sehr häufig, dann versuche ich das einfach so mit einzubauen in den Tag.

00:07:29: da muss man auch entsprechend flexibel sein.

00:07:31: kann man auch.

00:07:32: Und dann setze ich mich ganz klar an die Akten ran, ja?

00:07:34: Dann schaue ich mir tatsächlich die Patientenakten an und dann schau ich mir den Prüfarztordner, den ISF an.

00:07:39: Dann schau' ich mir IMP an.

00:07:41: gegebenenfalls muss sich Ja zur Apotheke oder Ich sage dann dem Kollegen vor Ort oder der Kollegin Kann ich bitte ihre Lagerung sehen?

00:07:49: wann können wir das machen?

00:07:50: gehen wieder hin?

00:07:51: Können wir nach dem Mittag das machen?

00:07:53: oder wie passt das?

00:07:54: Genau dass versuche ich so morgens immer gleich abzuklopfen.

00:07:57: und natürlich auch wenn ich hier Fragen habe wo kann ich sie ad hoc irgendwie erreichen, ne?

00:08:02: Ja

00:08:02: und das kann ich auch einfach jetzt nochmal von der Koordinatorin in Sicht, Study Nursing Sicht sagen.

00:08:07: Es braucht schon ein bisschen Zeit für den Monitor und ich finde auch es bringt einen immer weiter sich mit dem Monitor zusammenzusetzen und die Findings zu besprechen oder auch mal ins ECRF also ins Dokumentationssystem gemeinsam reinzuschauen und zu sagen, ich komme hier irgendwie nicht.

00:08:23: Ich krieg ja immer wieder dieses Autocreery.

00:08:25: was mache ich hier vielleicht falsch?

00:08:28: Das hat einfach auch immer ein Benefit, weil ihr seid einfach Kollegen.

00:08:31: Ihr wollt einfach, dass das Projekt gut läuft und ich möchte auch ein bisschen Sensibilität dafür schaffen.

00:08:37: Ihr bekommt ja alles ab!

00:08:38: So ist es ja... ihr seid hier einfach... Ja, wir

00:08:40: sind ein vorderster Front.

00:08:42: Genau, ihr seid an der vordersten Front und ihr bekommt die Zufriedenheit für das Projekt ab.

00:08:47: aber meistens auch Unzufriedenkeit kriegt schon ganz schön viel ab oder?

00:08:50: Ja genau, aber das ist natürlich auch ein Teil unseres Jobs.

00:08:56: Dass wir natürlich auch sagen nicht persönlichen nehmen, was ich direkt vor Ort lösen kann Da sind wir auch gleich wieder, wenn sich jemand ... Ich sehe, da nimmt sich jemand Zeit für mich.

00:09:04: Hat Fragen, die relevant sind?

00:09:06: Da können wir was klären und sagen, ja, wir haben das so!

00:09:09: Und da haben wir gerade da gute Erfahrungen gemacht.

00:09:11: oder dass nach hinten raus verkürzt ist eine Menge.

00:09:15: Ich kann eventuell schon Sachen gleich direkt klären wo im Nachgang keine Nachbearbeitung mehr möglich ist weil an dem Tag vielleicht sich ne halbe Stunde mal oder ne Stunde Zeit genommen wurde.

00:09:24: ich finde konstruktive Kritik Von beiden Seiten darf ihr auch sein, denn du bist einfach auf das Sprachrohr zum Sponsor und kannst es mitnehmen.

00:09:33: Planet euch auch das einseitverbindlich.

00:09:36: wenn Du jetzt nach Hause fährst von deinem Monitoring Vereinbarig mit dir bis wann schickst du mir denn deine To-do's?

00:09:43: Und dann sagst du ja, da schaff ich innerhalb von zehn Tagen.

00:09:46: Dann plant euch das ein, dass Karis euch in zehn Tagen so To-Do's schickt ist nicht nur creepy beantworten.

00:09:53: es fehlt irgendein Dokument.

00:09:55: Es muss irgendwas korrigiert werden und vielleicht muss man auch nochmal den Patienten anrufen weil irgendwas fehlt.

00:10:01: Ja, genau.

00:10:02: Das ist ein wichtiger Punkt.

00:10:03: Am Ende versuche ich schon zu sagen ... Da gibt es einen Follow-up-Letter von mir mit denen und den Findings und Sachen zu bearbeiten.

00:10:13: Und wenn da ... ich weiß, okay.

00:10:15: Da stehen auch Deadlines hinter uns und ich verfolge die auch nach.

00:10:18: Das bedeutet hier gilt wieder das was wir vorhin hatten.

00:10:21: Wenn da jemand dahinter steht vom Zentrum an einer Stadinos sich diese Zeit nimmt und das dann wirklich nachbearbeitet, dann wird diese Nachbearbeitung der Nachbearbeitung, wenn wir's mal so nennen wollen, dann halt auch massiv verkürzt?

00:10:35: Weil dann weiß ich, oh, da hat jemand schon sich drei Stunden genommen mitgearbeitet.

00:10:38: Hat mir den Stand geschickt und gesagt, Frau Drummer, und da verstehe ich was nicht!

00:10:43: Rufen Sie mich an, wenn sie Fragen zu Findings haben.

00:10:46: Schreiben Sie mir eine E-Mail.

00:10:47: Das können wir alles auf dem kurzen Dienstweg klären?

00:10:49: Dann weiß ich.

00:10:50: aber jemand ist dran!

00:10:51: Aber das höre ich ja auch ganz oft im Podcast diese Einladung mal den Telefonhörer in die Hand zu nehmen.

00:10:57: Das ist manchmal persönlich im kurzen Gespräch ganz schnell gelöst und in der Regel ist es vielleicht auch nur ein Zahlendreherstatt.

00:11:03: Neununddrei, sie steht da halt drei neunzig.

00:11:05: Ja, das sind so die einfachheiten und da kommen jetzt auch schon so Ein bisschen zum Herzstück eurer Arbeit, nämlich die Daten und diese ganze Dokumentation.

00:11:15: Dieses Wort Source Data Revification SDV?

00:11:21: Lass mal alle wissen was das so genau bedeutet!

00:11:24: Genau, das ist ja der englische Begriff für den Quelldatenabgleich und es ist nichts anderes als am Zentrum werden Quell-Daten erhoben.

00:11:31: Das kann sein dass EKG mit den schönen EKG Kurven bis zu dem Posted wo Blutdruck und Gewicht drauf notiert wird bis zu den Labor befunden bis zu einer CD wo ein MRT darauf gebrannt ist.

00:11:46: Das sind diese Originalquellen.

00:11:48: also sprich der erste Eintrag der Datenerhebung.

00:11:53: zu stellen, dass die korrekt sind mit dem was in der Datenbank steht.

00:11:57: Hört sich jetzt erstmal so banal an sage ich mal hat aber überall auch mal seine Tücken wenn die Datenbank schwierig aufgesetzt ist oder die Quelldaten in einer Form vorliegen, wo ich ein Echo befundet hat mit gefühlt fünfzig Werten.

00:12:12: Aber ich nur fünf Werte in der Datenbank eingeben muss und dann natürlich Schwierigkeiten habe, eventuell die da zu

00:12:18: finden.".

00:12:19: Ich finde

00:12:19: der Echo Fund ist ein total gutes Beispiel.

00:12:21: ja das gibt es in der Augenheilkunde auch mit diesen ganzen Augenuntersuchungen.

00:12:26: Es gibt dafür einen Worksheet und da trägt er Untersuchende die Werte ein, die ich für das Projekt brauche sein Befund weiterhin generieren, seinen klassischen... Befund, den er im Echo halt generiert.

00:12:40: Aber wir brauchen für dieses Projekt nur diese drei Werte und die können dann im Worksheet stehen.

00:12:44: Genau!

00:12:45: Wenn man diesen Befund ablegt und dazu das dazugehörige Worksheete... Dann ist jeder Monitor absolut happy und freut sich traummäßig.

00:12:53: Und

00:12:53: ihr könnt auch viel schneller effektiver abarbeiten?

00:12:56: Ja genau da sind wir tatsächlich auch bei der Organisation von so Patienten-Akten.

00:13:00: Dass wenn man das wirklich schön gegliedert macht nach der Visite, Visite eins, dann Visite zwei, dann einen Reiter dann einen für Medication-Lock oder so.

00:13:10: Da krieg ich Gefühle, wenn ich sowas auch genauso sollte sein!

00:13:14: Wenn ich das sehe richtig schön die Laschen und dann weiß ich schon ah ja da finde ich alles.

00:13:18: und dann der nächste Patient da und da jeweils eigene Akten, dann kommt man gut zurecht und dann ist man im Ganzen effektiver in der Arbeit und hat auch nicht so viele Rücksprachen also Rückfragen.

00:13:30: Der PI kann auch viel besser die Oversight behalten, wenn es nämlich AE-Locks gibt.

00:13:35: Es ist schwierig bei einer Sturie mit multimorbiden PatientInnen, die irgendwie achtzig Aes im Halbjahr generieren, da überhaupt noch einen Überblick zu behalten.

00:13:45: und deswegen mein Appell ... Schaut, dass ihr gute Worksheets bekommt.

00:13:49: Dass ihr gute Logs bekommt.

00:13:51: Das ist für viele Aufgaben in klinischen Prüfungen einfach viel besser.

00:13:56: Genau und das macht allen die Arbeit leichter.

00:13:58: Da kann man auch an den Sponsor antreten.

00:14:00: Man kann auch an dem CAA herantreten, an den Monitor.

00:14:03: Habe ich schon gemacht.

00:14:04: Weil letztendlich ein Ziel muss für alle gut sein und was da wiederum stimmt und nachher fürs Monitoring gut ist ... Das ist dann auch für die Patientensicherheit und für die Datenmalidität gut?

00:14:15: Deswegen ist die Folge so wichtig finde ich, dieses Rückgrat zu bekommen als Studienpersonal konstruktiv zu sein.

00:14:22: Freundlich zu sein aber auch zu sagen ihr dürft dem Monitor auch was abfordern und ihr dürfte auch dem Monitor konstruktif gegenübertreten und sagen wenn der oder dieser Prozess irgendwie angekreidet wird mit guten SOPs zu belegen, dass das aber bei uns in Abteilung so läuft.

00:14:39: Hält ihr da irgendein Beispiel ein?

00:14:41: Ach na klar!

00:14:42: Da gibt es immer mal Beispiele.

00:14:44: zum Beispiel eine Untersuchung ich sag mal einen MRT wird nicht im Haus gemacht sondern irgendwie in der Nachbarabteilung ist aber gar nicht so bisher bekannt gewesen und sind ganz andere Leute oder irgendwie sowas.

00:14:53: ja wo man dann noch mal sagt okay dann geht man nochmal hin und sagen wie ist der Prozess bei euch am Zentrum organisiert.

00:15:00: Ja, wie ist das?

00:15:01: Und dann lässt man sich das erklären und dann wird idealerweise im Konsens eine gute Lösung dafür gefunden.

00:15:06: Dann werden neue Mitglieder trainiert.

00:15:09: Es wird nochmal Rücksprache gehalten, intern mit dem Sponsor ob wir das so quasi absignen können sag ich mal und ob wir es so akzeptieren und da kann man auch ne gute Lösung finden.

00:15:17: also Auf der Ebene gibt es immer wieder Prozesse, die mal genau angeschaut werden müssen und eventuell auch angepasst werden.

00:15:24: Eine gute Beschriftung eine gute Gliederung der Akte im Detail mit verschiedenen Laschen zum Beispiel, mit vorne einer vernünftigen Phenonummer drauf.

00:15:34: Einer Patienten-ID-Nummer vielleicht auch eine chronologische Numerierung und so was hilft einfach ungemein um schneller irgendwie den Überblick zu haben.

00:15:43: Ansonsten sind wir da flexibel und versuchen uns immer auf die Aktenlage vor Ort einzustellen.

00:15:47: also wenn ich weiß das System ist da so dann hat man das dann auch irgendwann schnell im Blick.

00:15:52: Das ist

00:15:53: schon schön wenn der Prüfarztordner nicht loses Papier ist sondern auch abgelegt und euch zur Verfügung gestellt wird.

00:16:00: Was ist die Hauptaufgabe am Prüfarztort für dich?

00:16:05: Also da ist das wichtigste im Grunde, dass sind die Trainings-Logs aktuell für das Team.

00:16:10: Ist das komplette Team darauf abgebildet mit den aktuellen Trainings?

00:16:14: Ist das Delegation-Lock aktuell?

00:16:16: Das sind so die wichtigsten Sachen.

00:16:17: dann denke ich aber auch natürlich schnell wie wir es ja vorhin schon hatten Es gibt Änderungen im Protokoll.

00:16:22: Es gibt änderung in der SAE Dokumentation in womöglich SAE Reports.

00:16:27: Da ist es schon eminent wichtig zu sagen okay die aktuellen Dokumente liegen da aber auch ab.

00:16:33: Wenn es mal brennt und man braucht schnell so ein SAE-Report, weil man schnell was schicken muss auf dem Freitag Nachmittag.

00:16:39: Dann sollte man auch sicher sein dass man die aktuellste Version daraus zieht und da hat.

00:16:43: Und wenn man damit hoffentlich wenig Aufwand einen guten Stand hat also sprich in der Kommunikation auch wieder aus E-Mails, aus bereitgestellten Dokumenten, die auch gleich dahin ablegt in den ISF dann ist das schonmal ein guter Weg.

00:16:58: ja

00:16:59: Und wie gehst du damit um, wenn jetzt du ans Zentrum kommst und ne Study-Nur ist gar nichts abgelegt?

00:17:04: Und sag dir auch also dafür hab ich gar keine Zeit.

00:17:07: Also wies so für dich der beste Umgang und was wünschst du dir vielleicht auch vom Prüfzentrum, wie man mit solchen Dingen umgeht?

00:17:15: Arbeitsoverlaut kennen wir alle?

00:17:17: Genau da.

00:17:18: der wichtigste Punkt ist einfach immer erklären warum es ist wichtig.

00:17:24: Ich sage immer gerne Okay, wir haben jetzt neue SAE-Dokumente.

00:17:27: Aber warum reite ich jetzt so darauf rum?

00:17:29: Dass die neueste Version verwendet wird ist doch nicht so schlimm!

00:17:32: Nein aber vielleicht ist genau da etwas ergänzt, etwas geändert worden wo wir sagen es ist wichtig genau dieses Formular zu verwenden und zwar aus dem und dem Grund sonst haben mir die Informationen nicht.

00:17:43: Und damit erreicht man schon relativ viel.

00:17:45: also sprich wenn ich einen Grund dahinter nennen kann uns erklären kann und dann aber auch sage ah warten Sie sie haben's nicht abgelegt das habe ich alle Nase lang dass ich E-Mails schreibe mit Anhängen.

00:17:56: Und dann fahre ich ein halbes Jahr später dahin und dann sind diese Anhänge gar nicht abgelegt im Prüfheitsordner, dann sage ich ah okay haben sie gar nicht abgelegt sehe ich das fehlt?

00:18:05: Dann wird das so'n fein

00:18:06: Ding.

00:18:07: oder

00:18:08: idealerweise wenn ich die Zeit habe sage ich warten Sie ich schicke Ihnen das gleich nochmal!

00:18:11: Sie drucken es jetzt aus und wir klären das heute und Sie legen es ist jetzt ab.

00:18:15: Wenn da jemand dann zurzeit zu hat dann perfekt, dann ist das auch so einen Weg um sowas schnell aus der Welt zu schaffen.

00:18:20: Wir wissen alle, wie schwer das ist wenn man irgendwie dreizehn Studien als Study Nurse betreut.

00:18:25: Aber es wird so viel einfacher auch hinten raus weil der Studel, der holt einen sonst ein.

00:18:31: Ich glaub Karis wir haben ganz gutes Monitoring heute gehabt.

00:18:36: was möchtest du abschließend noch so als Message mit rausgeben für alle die uns zuhören?

00:18:42: Was ist dir wichtig?

00:18:43: Genau, also mir am wichtigsten ist, dass wir auf Augenhöhe für die Qualität von klinischen Studien stehen.

00:18:49: Und zwar sind wir da auf gemeinsamer Augenhöher und das ist mir wichtig zu betonen.

00:18:54: Monitore wollen nett behandelt werden.

00:18:56: Stadi Norses genau so... Ja absolut!

00:18:59: Ich bin wirklich dafür, als wer noch nicht so erfahren ist oder auch sehr erfahren ist und sagt, ach Gott kommt schon wieder ein Monitor muss ich mich ja nicht so darum kümmern haben wir alles schon erlebt dann wirklich darauf hinzuweisen und zu sagen nein das ist auch ein Kollege der hier für die Qualität in klinischen Studien dafür arbeitet und mit uns zusammenarbeitet.

00:19:18: Und ganz ehrlich, wir sind auch die Vorderbehörde da sind.

00:19:21: Das heißt im Nachgang darf man nicht vergessen alles was ich finde das kann bereinigt werden das macht keine großen Wellen das geht nicht an die Behörde das kann aber am Zweifel auch anders sehen aussehen und deswegen genau würde ich sagen gemeinsam statt

00:19:37: gegeneinander absolut das finde ich ein richtig schönes Schlusswort.

00:19:40: das sehe ich nämlich auch so.

00:19:41: ihr seid schon für viele auch in diesem unruhigen, ja schnellen Business darf man euch so ein bisschen auch als Rettungsinsel sehen wo man mal zusammen hinschwimmt und guckt okay hier läuft es vielleicht nicht.

00:19:53: Und deswegen seid Kollegen seit konstruktiv miteinander.

00:19:57: und Karis ich danke dir.

00:19:58: das du hier warst hat mir Freude gemacht mit dir übers Monitoring zu sprechen und ich hoffe dass wir vielen auch die Angst sich macht gerade wieder Anführungsstriche vor Monitoring genommen haben.

00:20:09: Genau, keine Angst.

00:20:10: Sondern einfach ansprechen und dann lässt sich alles aus der Welt

00:20:13: schaffen bestimmt.

00:20:14: Schön, dass du da warst!

00:20:15: Vielen herzlichen Dank!

00:20:16: Tschüssi!